Alles, was du über Inneneinrichtung wissen musst.

So wird auch dein Zuhause gemütlich.

Zuhause ist nicht einfach nur ein Ort. Zuhause ist ein ganz besonderes Gefühl.

unbekannt

Du liebst es, durch die stylischen Instagram-Feeds oder Pinterest zu scrollen und die wunderschönen Einrichtungen zu bewundern.

Deine Freundin begrüßt dich jedes Mal mit dem Satz „Oh sorry, hier sieht es total wild aus.“ Während du nur froh wärst, es sähe bei dir nur ansatzweise so aus.

Es scheint so, als hätten alle anderen ihre Einrichtung im Griff, während du immer noch deinen sooo angesagten Kerzenständer von einer Ecke zur anderen stellst.

Fast schon krampfhaft versuchst du die harmonischen hochglanzpolierten Bilder in deinem Zuhause nach zu bauen. Um dann festzustellen, dass es eigentlich mal so gar nicht harmonisch geworden ist.

Du versinkst einfach im Chaos, bist ständig am Aufräumen und hüpfst von einem zum anderen Trend. In der Hoffnung, dass deine Wohnung beim nächsten Mal wirklich gut aussehen wird.

 

SPOILERALARM! Du kannst dich noch so anstrengen, so wie auf den Bildern wird es nicht werden. Und das ist auch gut so. Denn niemand wohnt so, wie es immer dargestellt wird. Also atme einfach mal tief durch und entkrampfe deine angespannten Schultern. Es ist noch nichts verloren, auch du kannst ein harmonisches Zuhause haben. Nur eben nicht auf Hochglanz poliert. 

Auf Insta, Pinterest oder in Einrichtungsmagazinen wird drapiert, arrangiert und dekoriert, was das Zeug hält. Um dann nach dem Fotoshooting noch ordentlich zu retuschieren. Alles ist aufgeräumt, die Pflanzen werden so eingesetzt, dass eventuelle Schönheitsfehler versteckt und unschöne Lücken gefüllt werden. 

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, was du tun kannst, damit auch deine Innenraumgestaltung harmonisch wird.

Inhaltsverzeichnis

Wie gestalte ich meine Wohnung / mein Haus richtig?

grünes Sofa vor dunkler Wandvertäfelung
  1. erkenne das Nutzungsziel
  2. hole dir Inspirationen
  3. lege ein Thema fest
  4. mache einen Action-Plan.
  5. nimm dir Zeit.

1. Welchen Nutzen hat dein Raum? Wie möchtest du dich darin fühlen?

Jeder Raum wird anders genutzt und soll auch unterschiedliche Emotionen auslösen. 

Im Wohnzimmer möchtest du dich geborgen fühlen, dich entspannen können. Dort soll es gemütlich und warm sein.

Das Bad soll dich wach machen, erfrischend sein und dich auf den Tag vorbereiten. 

Das Schlafzimmer soll dich zur Ruhe kommen lassen. Du möchtest hier regenerieren und völlig abschalten. Hier darf es etwas kühler sein, weil du dich unter deine Bettdecke schön einkuschelst. Es sollte ordentlich und klar sein.

Gehe so jeden deiner Räume durch und überlege dir, welche Funktion er für dich erfüllen soll. Schreibe es bei mehreren Räumen am besten auf, damit du eine gute Übersicht hast.

2. Lass dich inspirieren auf Insta, Pinterest und Co.

Schau dir an, was du an anderen Einrichtungen schön findest. Sammle verschiedene Ideen. Leg dir gerne für jeden Raum ein Pinterestboard an. So hast du alles zusammen und kannst später einfach nur noch durchscrollen. Habe dabei immer dein Nutzungsziel im Hinterkopf, sonst gibt es wieder ein wildes durcheinander. 😉

3. Focus, baby! Entscheide dich jetzt für EIN Thema.

Ich weiß, ich weiß. Es gibt soooo unendlich viele tolle Einrichtungsideen. Wie soll man sich da nur entscheiden?! He? Versuche es. Denk‘ daran, du hast immer noch die Möglichkeit andere Räume in anderen Stilen einzurichten.

Also nimm dir einen leckeren Kakao, such dir einen gemütlichen Platz und scrolle, was das Zeug hält – durch deine Ideensammlung. Schaue dir deine Sammlung gut an. Überlege dir, ob du in genau diesem Raum auf dem Bild jeden Tag leben könntest. Stelle dir vor, wie es auf diesem Bild aussehen würde, wenn da 1-5 Personen täglich drin leben. Wie kannst du dort all dein Zeug unterbringen? Uuuuuuund! Erfüllt diese Einrichtung deine Anforderungen an deinen Raum? Fühlt es sich gemütlich, warm und entspannend an? (Vorausgesetzt, so soll er sich für dich anfühlen.)

Und nun, leg dich jetzt für ein Thema fest. Schreib es auf. 

4. Jetzt ist Zeit für ein Action-Plan. Dein Einrichtungs-to do!

YEAH! Es wird konkret. Überlege dir, was du alles neu brauchst oder behalten kannst. Ganz sicher gibt es einige Dinge, die du einfach übernehmen oder neu gestalten kannst. Suche im Internet speziell nach Möbeln, Farben und Materialien zu deinem Thema. Was nutzen andere? Was kannst du WIRKLICH auch davon gebrauchen? Was muss alles in diesem Raum sein und wie bekommst du es verstaut? Alles sollte nämlich einen festen Platz haben. So sorgst du für mehr Ordnung im Alltag.

Fange mit den praktischen und nützlichen Dingen an. Was gibt’s zu tun? Was musst du dazu kaufen? Wenn die Basis stimmt und du alles untergebracht und deine Raumeinteilung fertig hast, ist erst Zeit für Deko und Gedöns.

5. Immer schön slow! Mach mal langsam und fühle, was deinem Raum fehlt.

Klingt jetzt bisschen esoterisch, was? Ich meine es aber tatsächlich sehr ernst. Nimm dir Zeit. Schaffe deine base und wohn erstmal ein bisschen darin. Warum?

Weil du a) wohl kaum in einem Einrichtungskatalog leben möchtest. Und b) du so viel Geld sparst. Einfach weil du kein unnützes Zeug kaufst. Lass deine Wohnung, dein Raum, dein Haus oder Büro zu DEINEN eigenen 4 Wänden werden. Lass sie durch dich lebendig und einzigartig werden. Das gelingt dir nur mit genügend Zeit. Inneneinrichtungen dürfen wachsen und natürlich entstehen.

Fortsetzung folgt…

Möchtest du wissen, wie + wann es weiter geht?

©jotty | judith rasp | 2018-2022